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12:20 Gesundheitsministerium: J&J muss im Juli 6,5 Millionen Dosen nachliefern - n-tv NACHRICHTEN

Die Impfallianz Gavi in Genf hat das Versprechen der reichen G7-Industriestaaten begrüßt, ärmeren Ländern viel mehr Impfdosen zu verschaffen - aber zugleich Nachbesserungen angemahnt. "Wir brauchen mehr, und wir brauchen es schneller", sagt der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die G7 hat versprochen, mindestens 870 Millionen Impfdosen zu spenden, die Hälfte davon bis Ende dieses Jahres. Gavi hofft, dass sie so schnell wie möglich verteilt werden können.

+++ 18:22 Biden fordert von China Klarheit über Herkunft des Virus +++
US-Präsident Joe Biden fordert von China Klarheit über die Herkunft des Virus. Dazu müsse die Volksrepublik den damit betrauten Forschern Zugang verschaffen, sagt Biden nach dem G7-Gipfel. Es gehe darum herauszufinden, ob das Coronavirus natürlicher Herkunft sei oder das Ergebnis eines "Experiments, das in einem Labor schiefgegangen ist". Fehlende Transparenz könnte zu einer weiteren Pandemie führen, mahnt Biden.

+++ 17:48 Johnson lehnt Patentaufhebung bei Impfstoffen ab +++
Der britische Premierminister Boris Johnson lehnt eine Aufhebung von Patenten für die Herstellung von Corona-Impfstoffen weiterhin ab. Zentral sei, weltweit Produktionsstätten aufzubauen, vor allem in Afrika, sagt Johnson zum Abschluss des G7-Gipfels im südwestenglischen Cornwall. Auch Know-how müsse geteilt werden. Aber zugleich müssten Anreize für Innovationen geschützt werden, mahnt Johnson. Der richtige Weg sei es, Impfstoffe zum Selbstkostenpreis zu verteilen, wie es der britisch-schwedische Konzern Astrazeneca tut.

+++ 17:17 Indien veranstaltet Impfaktion für Menschen mit Behinderung +++
Die Behörden der indischen Stadt Ahmedabad bieten für Menschen mit Behinderung Drive-Through-Impfungen an. Damit wollen sie den niedrigen Impfraten insbesondere bei gesellschaftlich schwächer Gestellten entgegenwirken. Die Organisatoren der Wochenendkampagne wollen 500 Menschen mit Handicap impfen, die oft Schwierigkeiten haben, einen Termin zu buchen und Zugang zu Impfzentren zu erhalten. Diejenigen, die das Angebot nutzten, standen in Fahrzeugen, Rollstühlen und auf speziellen Mopeds Schlange, um ihre kostenlose Impfung zu erhalten.

+++ 16:41 Pilotprojekt gestartet: Hunderte Menschen tanzen in Berliner Club +++
Ausgestattet mit Tracker und Maske haben diesen Nachmittag im Berliner Club "Revier Südost" Dutzende Menschen zusammen zu Techno-Beats gefeiert. Der Probelauf war Teil des Pilotprojekts "Open Air", mit dem getestet werden soll, wie in der Pandemie sicher unter freiem Himmel getanzt werden kann. "Das läuft bisher ganz gut", sagt eine Sprecherin des Clubs während des Ausprobierens. Das Masketragen auf der Tanzfläche werde akzeptiert. In anderen Bereichen des Clubs dürfe der Mund-Nasen-Schutz aber auch abgenommen werden. 300 freiwillige Tänzer konnten per Losverfahren mitmachen. Alle, die mittanzen wollten, mussten entweder getestet, geimpft oder genesen sein.

+++ 15:54 Experten erwarten vermehrte Hackerangriffe wegen Pandemie +++
Experten für Cybersicherheit gehen wegen der Pandemie von vermehrten Hackerangriffen in Deutschland und Europa aus. Der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Arne Schönbohm, sagt der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", der Digitalisierungsschub habe die Bedrohungslage verändert. "Viele Unternehmen mussten in kürzester Zeit Homeoffice ermöglichen. Dabei ist viel digitalisiert worden in der Hoffnung, dass erst einmal alles funktioniert." Die Informationssicherheit sei dabei oftmals "vernachlässigt worden". Analysten befürchten vor allem sogenannte Ransomware-Angriffe, bei denen Hacker massenhaft Daten von Firmen stehlen und sie anschließend verschlüsseln, um Lösegeld zu erpressen. In den vergangenen Monaten haben solche Attacken Firmen auf der ganzen Welt lahmgelegt, in Amerika zum Beispiel einen Pipeline-Betreiber.

+++ 15:32 G7 fordern weitere Untersuchungen zu Corona-Ursprung in China +++
Die G7-Staaten fordern eine vertiefte Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Ursprung der Corona-Pandemie. In ihrer Abschlusserklärung zum Gipfeltreffen in Carbis Bay mahnten die Staats- und Regierungschefs eine "transparente" und "von Experten geleitete" Studie an. Dazu seien auch weitere Untersuchungen in China nötig. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 15:08 EMA-Vertreter: Zurückhaltung mit Astrazeneca auch bei Älteren +++
Ein Vertreter der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) wirbt für Zurückhaltung bei der Verimpfung des Wirkstoffs von Astrazeneca auch bei Menschen im Alter von über 60 Jahren. "Im Kontext der Pandemie war und ist es unsere Position, dass der Nutzen einer Astrazeneca-Impfung die Risiken in allen Altersgruppen übersteigt", sagt EMA-Impfexperte Marco Cavaleri der italienischen Zeitung "La Stampa". Auf Nachfrage sagt er, die Behörden sollten aber nicht nur für Jüngere, sondern auch für Personen über 60 eher mRNA-Impfstoffe wie jene von Biontech/Pfizer und Moderna empfehlen. "Viele Länder wie Frankreich und Deutschland erwägen dies mit Blick auf die größere Verfügbarkeit von mRNA-Vakzinen."

+++ 14:25 Rund 20 Millionen Masken in Baden-Württemberg nicht nutzbar +++
Fast 20 Millionen Masken in den Beständen des Landes Baden-Württemberg sind einem Zeitungsbericht zufolge derzeit nicht nutzbar, weil sie nicht ganz den Normen entsprechen. "Insgesamt sind 15,2 Millionen Masken aus Landesbeschaffungen aus den Jahren 2020 und 2021 im Lager gesperrt", teilt das Sozialministerium den "Stuttgarter Nachrichten" mit. Hinzu kämen rund 4,6 Millionen vom Bund gelieferte mangelhafte Masken. "Trotz sorgfältiger Auswahl der Lieferanten und der Vorgabe einer Herstellung in Deutschland waren zum Teil Masken nicht normentsprechend", heißt es. Bis Ansprüche auf Schadenersatz mit den Herstellern geklärt seien, blieben die Masken zur Beweissicherung im Lager. Mit dem Bund stehe das Land ebenfalls in Verhandlung über eine Kostenerstattung. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 13:50 Moskau verlost jede Woche fünf Autos an Geimpfte +++
Angesichts der drastisch steigenden Corona-Zahlen will die russische Hauptstadt neue Impfanreize schaffen. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin kündigte an, dass bis Mitte Juli unter Leuten, die sich erstmals impfen lassen, jede Woche fünf Autos verlost werden. "Der Hauptgewinn für diejenigen, die sich impfen lassen, ist natürlich nicht mit einem Auto gleichzusetzen - es ist Ihre eigene Gesundheit." Für ältere Menschen in Moskau gibt es bereits Geschenkgutscheine nach einer Immunisierung. Moskau lag die Zahl der täglichen Neuinfektionen zuletzt bei rund 7700 - so viele wie seit Ende Dezember nicht mehr.

+++ 13:12 Merkel: G7 liefern 2,3 Milliarden Impfdosen an ärmere Länder +++
Die G7-Staaten wollen ärmeren Ländern nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel bis Ende 2022 2,3 Milliarden Corona-Impfdosen liefern. Deutschland werde vor allem über die internationale Impfinitiative Covax umgerechnet 350 Millionen Impfdosen finanzieren, sagte Merkel am Rande des G7-Gipfels. Aus eigenen Beständen werde man zunächst 30 Millionen Dosen spenden. Es könnten aber noch mehr werden, wenn es einen Überschuss gebe. Derzeit sei es schwierig, auf diesem Feld Zusagen zu machen, weil man etwa durch die Kürzung beim Hersteller Johnson & Johnson wieder die Erfahrung gemacht habe, dass nicht alle bestellten Impfstoffmengen geliefert würden. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 12:51 Exportverbot für Impfstoff? Thailand weist taiwanesischen Vorwurf zurück +++
Thailand weist den Vorwurf zurück, das Land behindere den Export von Impfstoffen nach Taiwan. "Thailand blockiert den Export des Astrazeneca Vakzins nicht", schreibt eine stellvertretende Regierungssprecherin auf Twitter. Das sei eine Angelegenheit des Herstellers. Die Präsidentin von Taiwan, Tsai Ing-wen, hatte am Freitag mitgeteilt, dass ihr Land 10 Millionen Dosen des in Thailand hergestellten Vakzins bestellt habe. Ihren Angaben zufolge hat Thailand jedoch eine Priorisierung der eigenen Bevölkerung angeordnet.

+++ 12:20 Gesundheitsministerium: J&J muss im Juli 6,5 Millionen Dosen nachliefern +++
Produktionsprobleme von Johnson & Johnson (J&J) führen dazu, dass bis Ende Juni etwa 6,5 Millionen Corona-Impfdosen weniger nach Deutschland geliefert werden als geplant. "Das ist bedauerlich, denn jede Impfdosis zählt", sagt ein Sprecher aus dem Bundesgesundheitsministerium. Er wartet, dass das Pharmaunternehmen die Dosen im Juli "schnellstmöglich nachliefert". Hintergrund sind gravierende Mängel in einem J&J-Werk in Baltimore. Die US-Gesundheitsbehörden haben deshalb die Vernichtung von knapp 60 Millionen Impfdosen angeordnet. Das Gesundheitsministerium geht davon aus, dass Biontech, Moderna und Astrazeneca ihre Lieferzusagen für das zweite Quartal erfüllen.

+++ 11:34 Keine Masken, keine Abstände: Polizei räumt Großraumdisko +++
In Melle im Landkreis Osnabrück hat die Polizei eine Großraumdiskothek kurz nach der Wiedereröffnung geräumt. Sie hatte vergangene Nacht zusammen mit dem Ordnungsamt kontrolliert, ob das vereinbarte Hygienekonzept umgesetzt wird. Da weder Abstände eingehalten, noch Masken getragen wurden, musste der Betreiber die etwa 670 Gäste per Lautsprecher auffordern, zu gehen. Einige Feiernde reagierten uneinsichtig, woraufhin es zu verbalen Auseinandersetzungen und Schubsereien mit der Polizei kam.

+++ 10:52 Russland meldet Viermonatshoch bei Neuinfektionen +++
Russland meldet 14.723 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Das ist der höchste Wert seit dem 13. Februar. Mehr als die Hälfte der Infektionen geht mit 7704 auf Moskau zurück. Wegen des starken Anstiegs hat der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, Sergej Sobjanin, am Samstag eine arbeitsfreie Woche angeordnet. In der vergangenen Woche habe sich die Corona-Lage "deutlich verschlechtert", teilte er auf seiner Website mit.

+++ 10:34 Diese Orte und Länder sind keine Risikogebiete mehr +++
Die Bundesregierung hat erwartungsgemäß mehrere beliebte Länder und Gebiete von der Risikoliste gestrichen. Dazu zählen die österreichischen Bundesländer Tirol und Vorarlberg, wodurch das ganze . Auch Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz gelten nicht mehr als Risikogebiet, genauso wie die portugiesische Insel Madeira, Zypern, die USA und Kanada. Wer aus einem dieser Gebiete auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss keinerlei Einreisebeschränkungen mehr beachten. Flugpassagiere müssen noch einen negativen Test vorweisen. Die Bundesregierung rät ab 1. Juli auch nicht mehr generell von touristischen Reisen ins Ausland ab. Regeln anderer Staaten für die Einreise aus Deutschland bleiben davon allerdings unberührt.

+++ 10:11 Großbritannien bangt: Anziehendes Infektionsgeschehen trotz hoher Impfquote +++
Großbritannien zählt zu den führenden Impf-Nationen. Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung haben mindestens eine Dosis erhalten, 43 Prozent sogar schon zwei. Das Infektionsgeschehen zieht zuletzt trotzdem wieder spürbar an. Am Samstag wurden 7738 neue Fälle registriert. Anfang Mai waren es noch weniger als 2000. Ein Lichtblick bleibt die offenbar schützende Wirkung der Impfstoff vor einem schweren Verlauf von Covid-19: Trotz der steigenden Infektionszahlen meldet das Vereinigte Königreich täglich nur etwa zehn Todesfälle. Der britische Premierminister Boris Johnson hat angesichts der Entwicklung dennoch Zweifel, ob am 21. Juni wie geplant alle restlichen Corona-Beschränkungen in England aufgehoben werden können.

+++ 09:37 Noch zwei bayerische Regionen mit Inzidenz von über 70 +++
Trotz der allgemein guten Entwicklung weisen mehrere Regionen in Deutschland aktuell noch eine vergleichsweise hohe Sieben-Tage-Inzidenz auf. Am schwersten betroffen ist die bayerische Stadt Schweinfurt mit einer Inzidenz von 86,1. Der bayerische Landkreis Lindau am Bodensee folgt mit einer Inzidenz von 73,2. Als einzige weitere Region weist Zweibrücken in Rheinland-Pfalz einen Wert von mehr als 60 auf. Alle anderen liegen darunter.

Getrieben wird das Infektionsgeschehen in den Regionen von jungen Menschen. In Schweinfurt weist die Altersgruppe der 0- bis 14-Jährigen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 110,4 auf. Bei den 15-34-Jährigen liegt sie sogar bei 168,2. Auch in Lindau liegt die Inzidenz in diesen Altersgruppen bei deutlich über 100.

+++ 09:05 Bundesjustizministerin: Länder müssen Maskenpflicht prüfen +++
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht fordert die Länder angesichts sinkender Infektionszahlen auf, die Verhältnismäßigkeit der Maskenpflicht zu überprüfen. "Die Verantwortlichen müssen laufend genau prüfen, ob und wo eine Maskenpflicht noch verhältnismäßig ist, wenn die Inzidenzzahlen niedrig sind und weiter sinken", sagte Lambrecht der "Bild am Sonntag". Dies gelte auch für die Schulen, da Schüler "von der Maskenpflicht besonders betroffen" seien. Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki von der FDP forderte ein komplettes Ende der Maskenpflicht. "Bei einer klaren Inzidenz unter 35 darf der Staat gar keine Grundrechte pauschal für alle Bürger einschränken", betont er.

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+++ 08:37 376 Kommunen unterschreiten 35er-Marke +++
Die Zahl der deutschen Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 wächst weiter an. Dem aktuellen RKI-Datenstand zufolge unterschreiten derzeit 376 Kommunen die 35er-Schwelle (Vortag: 374). Das entspricht dem Niveau von Anfang Oktober, liegt aber immer noch unter dem Wert von vor genau einem Jahr: Am 12. Juni 2020 lagen 411 der 412 deutschen Regionen (400 Städte, Kreise und Landkreise sowie die vom RKI separat ausgewiesenen zwölf Berliner Bezirke) mit ihrer Inzidenz unter 35. Davon hatten 131 mindestens sieben Tagen lang überhaupt keine Neuinfektionen gemeldet. Aktuell sind es 8 (Vortag: 5).

+++ 07:49 Acht Regionen haben Sieben-Tage-Inzidenz von 0 +++
Das RKI weist nun mehr acht Regionen in Deutschland mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 0 aus. Dazu gehören Flensburg und der Landkreis Plön in Schleswig-Holstein. Auch Wesermarsch in Niedersachsen hat in den zurückliegenden sieben Tagen keine neuen Corona-Fälle gemeldet. Im bayerischen Tirschenreuth, in der brandenburgischen Prignitz sowie in den Städten Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz), Bayreuth (Bayern) und Pirmasens (Rheinland-Pfalz) ist das Infektionsgeschehen augenscheinlich ebenfalls zum Erliegen gekommen. Am gestrigen Samstag lag die Zahl der Kommunen mit einer Inzidenz von 0 noch bei fünf.

+++ 07:11 0- bis 14-Jährige weisen höchste Inzidenz auf +++
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz fällt - aber sie fällt in den einzelnen Altersgruppen sehr ungleichmäßig. So werden aktuell bei jüngeren Menschen fast viermal mehr Infektionen festgestellt als bei älteren. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz weist die Altersgruppe der 0- bis 14-Jährigen mit 27,4 auf. Die Gruppe der 15- bis 34-Jährigen folgt mit einer Inzidenz von 26,6 nur knapp dahinter. Die Altersgruppen der Menschen ab 60 Jahren liegen dagegen bei Inzidenzen von unter 10.

+++ 06:33 Große öffentliche Impfaktion bei MV Werften in Wismar +++
In einer Werft der Schiffbaugruppe MV Werften beginnt um 8 Uhr eine große Impfaktion. Dazu eingeladen hat der Wismarer HNO-Arzt Michael Salz. Er hatte knapp 1900 Impfdosen des Herstellers Johnson & Johnson ergattert und war auf der Suche nach einem geeigneten Ort, um in kurzer Zeit möglichst viele Impfungen vorzunehmen. MV Werften habe sich bereit erklärt und seine Betriebskantine umfunktioniert. Die Aktion ist für jeden Bürger frei, alle konnten sich online für einen Termin anmelden. Die Terminliste war allerdings rasch belegt, es wurde eine Nachrückliste angelegt. Beim Impfstoff von Johnson & Johnson ist nur eine Impfung notwendig.

+++ 06:01 RKI meldet 18 neue Todesfälle - Inzidenz fällt auf 17,3 +++
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1489 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI-Dashboards von 04.58 Uhr hervor. Zum Vergleich: Vor einer Woche lag der Wert bei 2440 Ansteckungen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das RKI mit bundesweit 17,3 an (Vortag: 18,3; Vorwoche: 24,7).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 18 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 74 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.714.969 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.576.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 89.834 angegeben.

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+++ 05:12 Abwasser zeigt Corona-Entwicklung - Expertin drängt auf Nutzung +++
Im Abwasser lässt sich nach Einschätzung des europaweit tätigen Referenzlabors zuverlässig die Entwicklung der Corona-Pandemie verfolgen. Susanne Lackner, Professorin für Abwasserwirtschaft an der TU Darmstadt, kann nicht verstehen, warum diese Möglichkeit nicht flächendeckend genutzt wird: "Die Technik ist ausgereift, die Methoden stehen - das System könnte jederzeit etabliert werden. Es fehlt eigentlich nur am politischen Willen." Sehen kann man Lackner zufolge vor allem zwei Dinge: Das eine ist die Zunahme oder Abnahme der Virenkonzentration, also ob mehr oder weniger Menschen infiziert sind. Das andere ist, welche Varianten des Coronavirus im Umlauf sind. Die Labore nutzen dafür Proben, die in allen Kläranlagen routinemäßig aus dem Zufluss entnommen werden. Der Aufwand sei also überschaubar.

+++ 04:24 Entwicklungsminister Müller reist nach Westafrika +++
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller beginnt heute einen mehrtägigen Besuch in Westafrika. Im Mittelpunkt der Reise stehen nach Angaben seines Ministeriums der Kampf gegen das Coronavirus und die Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie. Müller will bis zum kommenden Freitag mehrere Länder in der Region besuchen. Erste Station der Reise ist Togo, wo Müller eine Hilfslieferung von 30 Beatmungsgeräten und 5000 Geräten zur Messung der Sauerstoffsättigung übergeben will. In Sierre Leone steht unter anderem ein Treffen mit Präsident Julius Maada Bio auf dem Programm. In Gambia will Müller ein Gesundheitszentrum besuchen. Zum Abschluss seiner Reise will der Entwicklungsminister im Senegal über die wirtschaftlichen Folgen der Krise beraten.

+++ 03:25 Laschet und Merz werben für Gründerkultur nach Krise +++
Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet und der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz werben gemeinsam für eine stärkere Innovations- und Gründerkultur als Konsequenz aus der Pandemie. Man werde nach der Krise sehen, welche Schäden durch die notwendigen Maßnahmen angerichtet worden seien, sagt Laschet beim Abschluss der Beteiligungskampagne für das CDU-Wahlprogramm. Man wisse noch nicht, wie sich die Wirtschaft danach entwickele. Ziel der CDU sei es, die 20er Jahre des Jahrhunderts zum "Modernisierungsjahrzehnt" zu machen - "auf dem Weg zum klimaneutralen Industrieland", betont er. Laschet nennt als Unterschied zu den Grünen, die Union wolle die Arbeitsplätze in der Chemie-, Automobil- und Stahlindustrie sowie die Aluminiumproduktion auch in Zukunft im Land haben, aber klimaneutral. Nötig seien dafür unter anderem Unternehmensgründer.

+++ 01:19 Österreich ab heute kein Risikogebiet mehr +++
Die Liste der von der Bundesregierung ausgewiesenen Risikogebiete ist seit heute deutlich kürzer. Wegen sinkender Infektionszahlen entfallen unter anderem auch die letzten zwei österreichischen Bundesländer Tirol und Vorarlberg sowie Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz. Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss ab sofort keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten. Nur Flugpassagiere müssen noch einen negativen Test vorweisen.

+++ 00:05 Mehr als fünf Millionen Infektionen in Afrika +++
Die Zahl der Infektionen in Afrika hat die Schwelle von fünf Millionen überschritten. Laut einer auf Angaben staatlicher Stellen in 54 Ländern beruhenden Zählung wurden bislang 5.008.656 Ansteckungen registriert. Allerdings muss davon ausgegangen werden, dass dies nur ein Bruchteil der wirklichen Infektionen ist - Experten gehen in den meisten armen Ländern Afrikas von einer extrem hohen Dunkelziffer aus. Afrika ist inzwischen der einzige Kontinent, auf dem die Pandemie noch zunimmt.

+++ 23:07 WHO-Chef: 70 Prozent der Weltbevölkerung bis nächstes Jahr impfen +++
Der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, will mithilfe der G7-Staaten innerhalb eines Jahres mindestens 70 Prozent der Weltbevölkerung zu einer Corona-Impfung verhelfen. Dieses Ziel solle bis zum nächsten G7-Gipfel in Deutschland 2022 erreicht werden, sagt der WHO-Chef beim Treffen der führenden westlichen Wirtschaftsmächte im englischen Cornwall.

+++ 22:30 Chinesische Ärzte sehen schwere Verläufe bei Delta-Variante +++
Im Südosten Chinas beobachten Ärzte schwere Verläufe bei Menschen, die sich mit der Delta-Variante angesteckt haben. Demnach seien die Symptome anders und gefährlicher als bei der Ursprungsversion des Coronavirus, das sich 2019 von Wuhan aus verbreitete, berichtet die "New York Times". Chinesische Mediziner schilderten im staatlichen Fernsehen, der Zustand der Patienten würde sich viel schneller verschlechtern. Die Viruskonzentration im Körper sei höher und sinke nur langsam. Bis zu 12 Prozent würden innerhalb von drei bis vier Tagen nach Auftreten der Symptome ernsthaft krank, sagte Guan Xiangdong, Direktor der Intensivmedizin an der Sun-Yat-sen-Universität in Guangzhou. In der Vergangenheit habe der Anteil bei 2 oder 3 Prozent gelegen, mitunter auch bei bis zu 10 Prozent, sagte er.

+++ 21:59 In Hessen und Saarland steigt Inzidenz leicht an +++
Zwei Bundesländer verzeichnen laut Angaben der Landesbehörden eine leicht steigende Sieben-Tage-Inzidenz: Hessen weist 22,1 (+0,6) Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche auf, das Saarland 21,5 (+1,0). In den übrigen Bundesländern geht das Fallaufkommen weiter zurück, am stärksten in Thüringen (-2,7) und Rheinland-Pfalz (-1,8).

+++ 21:30 Mecklenburg-Vorpommern unterschreitet Inzidenz von 5 +++
Mecklenburg-Vorpommern ist das erste Bundesland, das nach der zweiten und dritten Corona-Welle mit der Sieben-Tage-Inzidenz wieder unter 5 fällt. Es folgen Brandenburg mit 6,9 sowie Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt mit jeweils 9,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Baden-Württemberg liegt als einziges Bundesland noch knapp über der 25-Marke.

+++ 20:55 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 1785 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.714.250 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 1785 neue Fälle hinzu. Der Tageszuwachs liegt um knapp 600 unter dem Niveau von vergangenem Samstag.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 89 auf 89.815. Im Wochenvergleich zeichnet sich ein deutlicher Rückgang ab: Am Samstag vor einer Woche hatten die Landesbehörden 121 Todesfälle gemeldet. Als aktuell infiziert gelten rund 50.400 Personen.

Die Fallzahlen des Tages werden durch Übermittlungsprobleme im Berliner Bezirk Neukölln und durch eine Datenkorrektur in der Brandenburger Region Oberspreewald-Lausitz leicht nach unten verzerrt. Betroffen sind damit lediglich die Werte aus zwei der insgesamt 412 deutschen Regionen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,88 angegeben (Vortag: 0,82). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,85 (Vortag: 0,83). Laut DIVI-Register werden in Deutschland derzeit 1345 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 914 davon werden beatmet. Rund 4500 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

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